Willkommen

Hier zeigen wir eine Auswahl aus unserem umfangreichen Bestand an Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphik des 17. bis 20. Jahrhunderts, dekorativer Graphik sowie Ansichten und Landkarten oder wertvollen Büchern aller Themenbereiche bis hin zu Autographen, historischen Ansichtskarten und Fotografien.

Darüber hinaus bieten wir auch Antiquitäten und Kunsthandwerk verschiedener Epochen an.

Gern geben wir Ihnen Auskunft bei Fragen zu den angebotenen Werken oder schätzen einzelne Objekte und ganze Sammlungen.

Wir laden Sie zum Entdecken ein und freuen uns über einen Besuch in unserem Geschäft auf der Bautzner Straße 20 in Dresden Neustadt.

AKTUELL

JOHANN ALEXANDER THIELE: PROSPECT DER CHUR=SÄCHSISCHEN BERG=VESTUNG KÖNIGSTEIN GEGEN MORGEN, 1726

PETER SCHENCK: PROSPECT VON DES UHRALTEN UND BERÜHMTEN HAUPT STADT MEISSEN, SAMT DEM VORTREFFLICHEN HERTZOGLICHEN SCHLOSSE ALBREGTS-BERG         

PAUL HERRMANN (HENRI HÈRAN) (1864 München - 1946 Berlin) ZEIT, 1913

Schabkunst und Roulette. 57 x 44 cm (Pl.). 64,8 x 50,3 cm (Bl.). Mit Bleistift im unteren Rand links unleserlich bez. und Jahreszahl "14", rechts undeutlich bez. und signiert "Paul Herrmann". Singer 155, XII (von XIII). - Blatt gering beschnitten, lichtrandig mit Stockflecken. Die vorliegende Graphik des MalerRadierers Paul Herrmann - Chronos, mit erhobenem Fuß über Trümmer, Menschen- und Tierleichen schreitend und seine Sense ausholend - wurde vermutlich 1914 auf der "Großen Berliner Kunstausstellung" gezeigt, wie ein Klebezettel auf der Rückwand der Rahmung belegt. Nach künstlerischen Anfängen in Süddeutschland, lebte und arbeitete H. in New York und Chicago, 1895 ging er für 11 Jahre nach Paris, wo er den Namen Henri Héran annahm, u. a. mit Munch, Strindberg und Oscar Wilde befreundet war. 1896 begann sein graphisches Werk (183 Graph. bis 1914). Danach in Berlin, malte er u. a. im Hotel Adlon dekorative Wand- und Deckenbilder.

ANGEBOTE

SIEGWALD DAHL  Ziegenstall in Maxen, 1849

Als deutscher Tiermaler (Sohn des Johann Christian Clausen Dahl, Schüler seines Vaters und J. F. W. Wegeners und der Dresdner Akademie) schuf Siegwald Dahl vorrangig Szenen, die sich durch Anmut, liebevolle Beobachtung, treue Wiedergabe und feines Farbempfinden auszeichnen. Zusammen mit Ferdinand von Rayski machte er alljährlich Naturstudien auf den sächsischen Landgütern. Auch zeichnete er Bildnisse mit Bleistift, von Personen aus seinem gesellschaftlichen und künstlerischen Umfeld (im Serreschen Hause auf Schloss Maxen). Gemälde und Zeichnungen besitzen u. a. die Sammlungen in Dresden, Hannover, Bergen, Christiania und Stockholm.  

VICTOR PAUL MOHN Elblandschaft, 1895    

EDMUND STEPPES Berglandschaft, 1904

Das großformatige Gemälde des Münchner Malers Edmund Steppes als gelungene Antwort auf den französischen Impressionismus, steht zeitgleich im Spannungsfeld zwischen Jugendstil und Symbolismus.

REISETAGEBUCH BÖHMEN - PRAG „Tagebuch über meine Reise nach Prag in den Pfingstferien 1836. Vom 20. - 29. Mai.“, mit einer Widmung auf dem Titelblatt: „Ihrer lieben Schwester … zur freundlichen Erinnerung Elise Naumann.“ und Namenszug: „Naumann.“. - 68 mit Feder beschriebene Blatt in altdeutscher Schreibschrift: 66 Bl. (im breiten Rand handschriftl. num.) und 2 Blatt (Titel mit Kapitelübersicht verso und Nachtrag weiterer Reisen: "Die Reise nach Töplitz machte ich mit meinen beiden Schwestern wieder vom 27. Juli 1839 an, und zwar so: ..."). - Zwischen dem Text befinden sich 5 Federzeichnungen in naiver Ausführung. Vor dem "Nachtragsblatt" ist eine gestochene Offerte eines Prager Hotels "Gasthofe zu den drei Linden" (Jean Musketier) eingeklebt, rückseitig mit Rechnungsformular (unausgefüllt) und am Schluss beigebunden ein „Panorma von Prag, aufgenommen im Gloriet des Gräflich Schönborn´schen Gartens am Laurenzberg.“, Kupferstich von Friedrich Geißler nach Vincenc Morstadt, aufgezogen auf weißes Leinen, 16 x 75 cm. Außerdem sind vor dem gefalteten Stich noch 3 lithogr. Bl. ( Taf. 1 - 3, wohl aus einem Buch) mit lateinischen Mitteilungen (Chirographorum) des 14. - 16. Jh. enthalten. 23 x 15 cm. Marmorierter Halblederband d. Zt. - beschriebene Blätter und Vorsätze gebräunt mit Stockflecken

Das Tagebuch schrieb vermutlich ein Lehrer (Naumann aus Leipzig?), der zusammen mit einem Pastor diese Reise nach Prag im Jahr 1836 unternahm. In 11 Kapiteln werden minutiös Reiseerlebnisse, -eindrücke, geschichtliche Begebenheiten und Anekdoten geschildert. Stationen sind: Dresden – Böhmen Töplitz – Prag – Besicht. Milleschauer – Umgebung von Töplitz. Schloßberg. Fasanerie. Schlackenburg. Billin. – Dresden – Leipzig. Später kamen diese Aufzeichnungen in den Besitz der Schwestern, wie aus der Widmung und dem Text zu entnehmen ist. Das gut erhaltene Unikat stammt aus dem Nachlass des Dresdner Kunsthändlers Aloys Apell. EUR 1.200